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27/07/09
Ein Hoffnungsschimmer
Die schönen Tage stehen an, der Himmel ist blau und die Vöglein singen, fast könnte man das Plätschern der Meereswogen hören. Ferienstimmung kommt auf … weg mit den schlechten Nachrichten!
Die LPRA („Luxembourg Professional Recruiters Association“, der Verband der luxemburgischen Berufspersonalagenturen) hat eine Umfrage durchgeführt, um „eine globale Sicht über den Arbeitsmarkt in Luxemburg“ zu erhalten. Es ist nicht verwunderlich, dass die Ergebnisse nicht sehr glänzend sind. Die Neueinstellungen haben 2009 um 58% abgenommen. Letztes Jahr stellten die Unternehmen durchschnittlich 21 Personen ein; dieses Jahr fiel die Zahl der Neueinstellungen auf 9 Mitarbeiter pro Unternehmen. Die Personalagenturen kamen etwas besser mit der Lage zurecht, da ihre Geschäftslage sich um 24% verschlechterte. Besonders sie hoffen auf einen Wiederaufschwung nach der Sommerpause.
Diesen erhofften Lichtblick im Herbst sieht auch die Personalagentur Antal in ihrer Studie über „die Erwartungen der Personalrekrutierungsbranche“ in Luxemburg. Ihr Managing Director für Belgien und Luxemburg, Herr Frédéric Senet, sagt, dass er „positive Anzeichen für ein langsames Herauskommen aus der Talsohle“ erblickt.
Der Kampf um Talente
Trotzdem wird weiterhin Personal eingestellt, auch wenn es klar ist, dass „die Krise bedeutend brutaler and allgegenwärtiger ist als jene nach 2001“. Nur müssen die Unternehmer noch aggressiver werden, um die besten Talente weiterhin anzuziehen und ihre besten Köpfe zu halten. Frédéric Senet erläuterte, dass die Unternehmen „weiterhin ihren Bedarf an gezielten Profilen anmelden werden, besonders in den Bereichen der Versicherungen, der Fonds und des Rechtswesens sowie des Controlling und Engineering im verarbeitenden Gewerbe“. Die Studie der LPRA hebt auch den Trend zum Wettbewerb um hochqualifizierte Profile hervor: „Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise sind die Unternehmen auf der Suche nach einer gewissen Elite, die ihnen ermöglicht den Kurs zu halten und ihre Tätigkeit bestens zu managen.“
Sophie Sellier
Deutsche Fassung: Robert Mouris
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